Logo Stanwood

Kosten App Entwicklung

Was kostet eine App?

Entwicklungskosten richtig schätzen

Die zwei meist-gestellten Fragen unserer Kunden lauten: Wieviel kostet eine App? Wie lang dauert die Entwicklung einer App?

Wir zeigen Ihnen zwei gute Wege, wie Sie die Entwicklungskosten einer App schätzen können. Ein wichtiger Punkt vorweg:

Die Entwicklung einer App oder Website ist nicht mit dem Kauf eines Produkts von der Stange vergleichbar. Viele halten Entwicklungskosten für eine einmalige Sache. Diese Annahme ist falsch und holt sie fast immer am Ende ein.

Warum ist das so?

Zunächst einmal muss eine App ständig gewartet und gehostet werden. Dinge gehen kaputt, unerwartete Fehler tauchen auf, neue Geräte und neue Versionen Ihres Betriebssystems werden veröffentlicht und verursachen Probleme in Ihrer App. Um sicherzustellen, dass Sie all diese Szenarien abgedeckt haben, sollten Sie in Ihren Kalkulationen ein jährliches Wartungs- und Hosting-Budget hinzufügen.

Aus unserer Erfahrung von über 80 entwickelten Apps empfehlen wir Kunden, 20% der ursprünglichen Entwicklungskosten der letzten 12 Monate als Wartungs- und Hosting-Puffer hinzuzufügen.

Dieser Puffer reicht meist aus, um nicht in unsicheres Fahrwasser zu geraten. Wenn Sie aber zum Beispiel auf Schnittstellen (APIs) von Drittanbietern angewiesen sind, schlagen Sie nochmal großzügig Puffer drauf. Dritt-APIs sind die Sollbruchstellen Ihrer App und führen in den allermeisten Fällen zu unvorhergesehenen Problemen. Glauben Sie uns – been there, done that ;-)!

Aber zurück zur Ausgangsfrage: Wie viel kostet es Sie, eine App entwickeln zu lassen?

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Kosten einer App zu schätzen: Nach Entwicklungszeit und nach Features

1. App Kosten schätzen nach Entwicklungszeit

Wir empfehlen jedem unserer Kunden, ihre App agil zu entwickeln und mit einem Prototyp (Minimum Viable Product = MVP) zu starten. Wenn wir eine App von Grund auf neu erstellen, beginnen wir mit einer Konzeptphase. Am Ende dieser Phase erhalten Sie:

  • Design & Konzept
  • Wireframes
  • Hochauflösende Designs
  • Click-Dummy
  • User Stories
  • Geschätzte Tickets

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zu unserem Phasenmodell.

Die Konzeptphase kostet in der Regel 20.000 € und dauert 8-12 Wochen, je nachdem, wie schnell Sie in Ihrem Unternehmen Entscheidungen treffen.

Mit den Ergebnissen aus unserer Konzeptphase können Sie zu jeder Agentur oder jedem Entwicklungsteam gehen und sie werden in der Lage sein, Ihre App agil zu entwickeln.

Kosten pro Phase?

Wenn Sie die App mit uns gemeinsam entwickeln möchten, empfehlen wir Ihnen unbedingt, mit einem Prototyp (MVP) zu starten, um schnell und kostengünstig Ihre App-Idee unter realen Bedingungen auf einer Plattform (Web, iOS oder Android) zu testen. Mit diesem MVP können Sie Ihre App-Idee an echten Nutzern validieren, deren Nutzungsverhalten analysieren, Feedback einsammeln und damit Ihre App verbessern und Ihre Chancen auf Erfolg steigern.

Für das MVP werden ein Frontend- und ein Backend-Entwickler für Sie arbeiten und zwei Feature-Sprints sowie einen Polishing-Sprint umsetzen. Ein Consultant von uns berät Sie dabei, welche Features Sie im MVP testen sollten, hilft Ihnen bei der Analyse und Interpretation der gesammelten Nutzungsdaten und zeigt Ihnen, an welchen Stellen Sie Ihre App weiter verbessern können. In 99% aller Fälle werden Sie einige Funktionen anpassen, manche Elemente entfernen oder neue Elemente hinzufügen.

Das ist das Schöne an MVPs: Testen Sie Ihre Ideen frühzeitig, messen Sie die Ergebnisse und iterieren Sie von dort aus. Sie sparen Zeit und Geld und erhöhen Ihre Chancen auf Erfolg. Die Entwicklung eines MVPs dauert ca. 2 Monate und kostet ca. 40.000 €.

Danach beginnen wir mit der Erstellung Ihrer 1.0-Version – der eigentlichen App. Wir erweitern Ihr Team um einen zusätzlichen Frontend-Entwickler (z. B. Android) und einen Qualitätsmanager und setzen zwei Feature-Sprints und einen Polishing-Sprint um. Nach weiteren zwei Monaten ist die erste Version Ihrer App bereit, live zu gehen.

2. App Kosten schätzen nach Features

Eine weitere Möglichkeit, die Entwicklungskosten Ihrer App zu schätzen ist, sich die Funktionen, die Anzahl der Screens und die Anzahl der Plattformen anzuschauen, die Sie in Ihrer App abbilden möchten.

Wenn Sie die Komplexität Ihrer App gering halten und auf einer Plattform starten wollen, gibt Ihnen die folgende Grafik einen guten Überblick, wie viel verschiedene Features kosten werden.

Kosten pro Feature?

Die Angaben in der Grafik gelten für eine App mit geringer Komplexität und der jeweils neuesten Version der Top 5 Browser und Betriebssysteme. Wenn Ihre App Internet Explorer 8.0 unterstützen soll, sind Sie bei uns falsch ;-).

Außerdem wichtig: Die Kosten für Wireframing, Design, Schätzen und Aufsetzen Ihres Projekts kommen on top zu den Entwicklungskosten.

Die häufigsten App-Features

1 Plattformen

iOS

Betriebssystem für iPhone und iPad. Eng verwandt mit Apple Watch, Apple TV und Apple Car. In dieser Berechnung schätzen wir die Kosten einer iPhone-App, die in nativem Swift geschrieben wurde.

Android

Betriebssystem für alle nicht von Apple stammenden Telefone und Tablets von Anbietern wie Samsung, Huawei, LG usw. Eng verwandt mit Google TV, Google Watch, Google Car und Apps für den Amazon Fire Stick. In dieser Berechnung schätzen wir die Kosten einer in Kotlin geschriebenen Android-App.

Web

Browser-basierte Anwendungen für Google Chrome, Apple Safari, Mozilla Firefox und Microsoft Edge. Unsere Web-Apps unterstützen in der Regel auch Tablets und Smartphones. Diese Web-Apps können auch über den Apple App Store und den Google Play Store als Hybrid-App veröffentlicht werden. In dieser Berechnung schätzen wir die Kosten einer Web-App, die für eine der drei Plattformen (Desktop, Tablet oder Telefon) optimiert ist. Soll die Web-App für alle drei Plattformen optimiert sein, kommen +20% der kalkulierten Kosten obendrauf.

2 Content-Management-Systeme (CMS)

Die meisten Apps bestehen aus Inhalten, die Sie selbst ändern wollen, ohne uns jedes Mal dafür zu bezahlen. Deshalb bauen wir in Ihre App ein Content-Management-System (CMS) ein, mit dem Sie oder andere Redakteure Inhalte hinzufügen, ändern oder löschen können.

Standard-CMS

Der einfachste Weg ist, Sie entscheiden sich für ein Standard-CMS, für das wir nur sehr wenig Arbeit aufwenden müssen. Sie kennen möglicherweise Shopify, WordPress oder Squarespace für Websites. Diese Plattformen sind perfekt, wenn Ihre App eine einfache „Klasse“ an dynamischen Inhalten anzeigt, z. B. Nachrichtenartikel oder Produkte mit einfachen Details wie Bildern, Texten oder Links.

Benutzerdefiniertes CMS

Für komplexere Aufgaben wie Social Media Funktionen, Benutzerkonten und Zahlungen benötigen Sie möglicherweise ein professionelles Content-Management-System.

3 Ansichten (Screens)

So wie eine Website aus einzelnen Seiten besteht, bestehen Apps aus Ansichten. Die Anzahl der Ansichten bestimmt den Gesamtaufwand und die Gesamtkosten Ihres Projekts. Eine einfache App hat normalerweise etwa 10 Ansichten, eine größere bis zu 100, Facebook hat etwa 1000.

Einfache Ansichten

Es gibt eine Reihe von Screens, die wir sehr schnell erstellen können, da sie entweder statisch sind (keine Daten erforderlich) oder ihre Daten von einer Schnittstelle (API) beziehen. Bei diesen Bildschirmen handelt es sich normalerweise um Listen- oder Rasteransichten, die mehrere Einträge von Produkten, Artikeln oder Detailseiten anzeigen. Sie benötigen eine Internetverbindung (Offline-Unterstützung ist ein extra Feature) und laden die Daten – unbearbeitet und ohne Social Media Funktionen.

Komplexe Ansichten

Etwas komplexere Apps bestehen aus Ansichten, in denen Benutzer Daten eingeben oder ändern können. Dazu brauchen wir mehr Zeit in der Entwicklung. Zum einen müssen wir der App mehr Back-End-Logik zum Hinzufügen, Aktualisieren und Löschen von Daten mitgeben und die App mit diesen Backend-Endpunkten verbinden. zum anderen müssen wir eine Verifizierung im Frontend und Backend hinzufügen, die z. B. überprüft, ob eine E-Mail ein gültiges Format hat (Frontend), ob diese E-Mail-Adresse noch nicht verwendet wird (Backend), und daraus verschiedenste hilfreicher Fehlermeldungen erstellt. Beispiele für solche komplexeren Bildschirme sind: Registrierungsbildschirme, Auswahl von Größen und Farben von Kleidungsstücken beim Checkout, Bearbeiten von Profildaten, Kaufen von Produkten oder das Senden von Nachrichten.

4 Einfache Features

Einige Features sind einfach und schnell zu implementieren. Hauptsächlich, weil sie sich von App zu App nicht so sehr unterscheiden und wir sie bereits ein paar Mal gebaut haben.

Benutzerkonten: Registrierung, Login per E-Mail und Passwort

Für dieses Feature haben wir Standardbibliotheken. Benutzer melden sich mit ihren E-Mail-Adressen an und erhalten eine E-Mail, in der sie ihre Adressen nach GDPR bestätigen. Das ist in unserer Grundkalkulation enthalten.

Kompliziert kann es werden, wenn Sie

  • zusätzliche Daten von Ihren Nutzern abfragen möchten wie Vorname, Nachname, Einwilligung zur Kontaktaufnahme usw.
  • die Daten mit anderen Diensten wie Mailchimp synchronisieren möchten, um Newsletter zu versenden.
  • einen Magic Login verwenden möchten. Das heißt, anstatt ein Passwort auszuwählen, senden wir dem Nutzer einen Link per E-Mail, mit dem sich per Klick automatisch in der App einloggen kann.
  • sich mit der Telefonnummer anstelle der E-Mail-Adresse anmelden möchten.
  • sich per Facebook oder GMail anmelden möchten.
  • Nutzer von Administratoren freischalten lassen möchten, bevor diese die App benutzen können.

Video-Player

Die Betriebssysteme verfügen über einen einfachen Video-Player mit robustem Networking, Caching usw. für einfache MP4-Files, die wir in der Cloud oder auf dem Gerät hosten können. Das ist in unserer Kalkulation enthalten.

Es kann jedoch kompliziert werden, wenn Sie Video-Ads, adaptive Bitraten (dynamische Änderung der Auflösung abhängig von der Geschwindigkeit der Internetverbindung eines Nutzers), Pre-Caching oder einen speziellen Videoplayer wie Youtube, Vimeo oder Brightgrove benötigen.

Aufnehmen und Hochladen von Bildern und Videos

Die Geräte verfügen über starke Kameras, die tolle Bilder und Videos aufnehmen. Das Hochladen von der Kamera oder der Fotobibliothek auf einen Server, damit sie z. B. in einem Newsfeed verwendet werden können, ist ziemlich einfach. Das ist in unserer Kalkulation enthalten.

Kompliziert kann es werden, wenn

  • diese Dateien von Ihren Mitarbeitern zuerst überprüft werden sollen, bevor sie in Ihrer App veröffentlicht werden (dazu benötigen Sie das Admin-Panel).
  • Benutzer ihre Bilder oder Videos bearbeiten können sollen (Sie benötigen Benutzerkonten und ein komplexes CMS dafür).
  • Sie Filter, Social Media Funktionen oder Ähnliches im Instagram-Stil hinzuzufügen möchten.

Messaging

Ein einfaches, WhatsApp-ähnliches Messaging-Tool zwischen allen Nutzern Ihrer App haben wir in unsere Berechnung inkludiert. Bitte beachten Sie, dass Sie hierfür die Features Benutzerkonten und Push-Benachrichtigungen brauchen.

Kompliziert kann es werden, wenn Sie Funktionen ergänzen möchten wie

  • Senden von Sprachnachrichten
  • Senden von Bildern, Standortinformationen oder Videos
  • Meldungen bearbeiten
  • Referenzen setzen
  • Gruppen erstellen
  • andere Nutzer “befreunden”, bevor diese einem Nachrichten schicken können
  • Anzeige eines gelesen/ungelesen Status

Social Media Funktionen

Wenn Ihre App einen Newsfeed oder benutzergenerierte Inhalte hat, sollten Sie Social Media Funktionen integrieren, da diese das User Engagement und die Retention Rate positiv beeinflussen. Liken und Kommentieren sowie die Einblendung der Anzahl von Likes und Kommentaren in der Hauptansicht sind in unserer Kalkulation enthalten.

Kompliziert kann es werden, wenn Sie Funktionen ergänzen möchten wie

  • etwas unliken
  • Icons von Nutzern anzeigen, die etwas geliked haben
  • Profilansichten von Nutzern zeigen, die etwas geliked oder kommentiert haben
  • direkte Antworten auf Kommentare anzeigen
  • Kommentare bearbeiten
  • Kommentare als unangemessen melden

Read-Only Offline Cache

Sie glauben, dass eine signifikante Anzahl Ihrer Nutzer Ihre App im Offlinemodus verwenden werden und möchten deshalb eine Art Offline-Unterstützung. Bitte überlegen Sie zweimal – nein, besser dreimal, ob Sie wirklich Offline-Unterstützung benötigen. Offline ist ein hinterlistiges Biest, auch wenn es „nur lesen“ ist. Wenn Sie nach intensivem In-Sich-Gehen immer noch glauben, dass Ihre App ohne Offlinemodus nicht existieren kann, gibt es zwei Möglichkeiten, den Drachen zu töten:

„Offline-Caching“ bedeutet, dass Ihre App ohne Internetverbindung funktioniert und bereits geladene Daten anzeigt. Auch beim Offline-Caching gibt es ein paar harte Nüsse zu knacken: Sie müssen definieren, wie lange der Cache gültig bleibt und wie sich die Seite aktualisiert, wenn die Internetverbindung langsam ist. Sie müssen die alten Daten anzeigen, eine Ladeansicht und Sie müssen die Seite aktualisieren, wenn neue Daten eingehen. Was tun Sie beispielsweise, wenn Sie den Artikel gelöscht haben, den der Nutzer gerade im Offline Cache anschaut? Laden Sie einfach alle Daten beim Start der Apps herunter und halten Sie sie dann offline verfügbar? Wenn Sie das tun, sind Sie bereits auf halbem Weg in der Offline-Bearbeitung – und das wollen Sie nicht, glauben Sie uns!

Offline-Bearbeitung

Die absolut komplexeste Funktion, die Sie in Ihre App integrieren können – knapp hinter künstlicher Intelligenz – ist Offline-Bearbeitung. Es klingt so trivial, ist es aber nicht. Sogar die großen Jungs von Google Drive und Dropbox verwendeten dafür einen Workaround.

Offline-Bearbeitung wird im Konfliktfall schnell unangenehm. Stellen Sie sich vor, jemand hat den Artikel gelöscht, zu dem Sie gerade ein Bild hinzugefügt haben, während er offline war. Oder 5 Personen bearbeiten einen Artikel gleichzeitig im Offlinemodus. Konfliktlösung ist dreckig und nimmt nie ein gutes Ende!

Wir Softwareentwickler haben ein ähnliches Problem, wenn mehrere Personen gleichzeitig an derselben Codebasis arbeiten. Linus Torvalds (ja, der Erfinder von Linux!) hat dafür ein Tool namens „git“ entwickelt. Bis ein Entwickler das Tool beherrscht, braucht man 2-3 Jahre. Fazit: Konfliktlösung ist dreckig und nimmt nie ein gutes Ende!

PDF-Viewer

Eine Basis-Unterstützung von PDFs ist in unserer Kalkulation enthalten. Wenn Sie zum Beispiel die gedruckte Version Ihres Magazins in Ihrer App anzeigen möchten, reicht dies meist völlig aus. Dies funktioniert so, wie wenn Sie eine PDF-Datei in einem E-Mail-Anhang öffnen. Der Nutzer lädt die gesamte Datei herunter (für ein Magazin mit 500 MB kann das eine Weile dauern) und öffnet sie dann in der Systemansicht.

Kompliziert kann es werden, wenn Sie

  • die PDF-Datei lesen möchten, bevor sie 100% fertig geladen ist
  • Vorschauen von Seiten anzeigen möchten
  • ein Inhaltsverzeichnis anzeigen möchten
  • Artikelansichten aus dem PDF-File öffnen möchten
  • Unterstützung für stitched Pages brauchen

Achtung: PDF-Dateien sind keine einfachen Bilder, sondern CPU-intensiver als ein 3D-Spiel. Jeder Buchstabe und jeder Strich wird als Sammlung von Tausenden Zeilen gespeichert, die gerendert werden müssen. Das Rendern einer 2-GB-Datei auf einem iPhone 5S oder Galaxy S3 dauert eine Weile.

5 Komplexe Features

Einige Funktionen sind schwieriger umzusetzen, da sie sich entweder stark voneinander unterscheiden, oder ihre Technologie komplex ist.

Push Notifications

Möchten Sie Push-Benachrichtigungen manuell an alle Benutzer senden? Einfach. Sie können Ihre Push-Benachrichtigungen sogar nach Ereignissen oder Benutzertypen ausrichten. Das ist Teil unserer Kalkulation. Komplex wird’s, wenn Sie Push Notifications automatisch auslösen möchten durch komplexe Kriterien wie „Benutzer, die Artikel x lesen“ oder „Benutzer, die Produkt y kaufen“.

Standort-Unterstützung

Mobilgeräte können über GPS und WLAN auf den Standort ihrer Nutzer zugreifen – sofern diese das erlauben. Location Tracking ist jedoch im Hinblick auf den deutschen Datenschutz schwierig – und die meisten Nutzer möchten auch gar nicht getrackt werden und erlauben das Tracking nicht. Wenn Sie die Standortdaten Ihrer Nutzer lesen und in eine Datenbank schreiben möchten, ist das Teil unserer Kalkulation.

Soll Ihre App Karten- oder sogar Navigationsunterstützung haben, verdoppelt bis verdreifacht sich der Aufwand und damit die obige Kalkulation. Warum, fragen Sie? Google und Apple Maps sehen für uns Nutzer doch ziemlich einfach aus. Leider nein. Über 20 verschiedene Gesten, viele seltene Anwendungsfälle, Daten, die um den Standort eines Nutzers geladen und angezeigt werden müssen: Das ist nicht nur im Frontend, sondern vor allem im Backend eine echte Herausforderung, da diese Daten nicht zwischengespeichert werden können.

PDF-Erstellung

Wenn Ihre App irgendeine Art von Commerce-Funktion haben soll, möchten Sie wahrscheinlich auch Rechnungen, Bestellbestätigungen, Lieferscheine o.ä. versenden. Wir können diese Dokumente in unserem Backend für Sie generieren. Am liebsten nutzen wir dafür den externen Dienst Shopify. Mit Shopify können Sie Ihre Produkte, Zahlungen und Lieferungen über ein großartiges Admin-Panel verwalten und kostenlos einen Webshop einrichten. Wir müssen diesen dann nur mit der App verbinden.

Analyse und Tracking

Wir haben Firebase und Google Analytics kostenlos in Ihre Apps integriert, damit Sie grundlegende und in den meisten Fällen ausreichende Informationen über Ihre Nutzer und deren Nutzungsverhalten bekommen, z. B.

  • technische Details zu Telefon, Betriebssystem und App-Version der Nutzer
  • Session Details
  • Visits, Screen Views, Umsätze
  • Anzahl Crashes und Fehlermeldungen

Wenn Sie mehr Daten brauchen, kann Analyse und Tracking schnell komplex und unübersichtlich werden. Möchten Sie beispielsweise wissen, wie viele Benutzer bei einem Produkt auf „Teilen“geklickt haben, müssen Sie Event Tracking hinzufügen. Normalerweise möchten Kunden 20 bis 50 unterschiedliche Events tracken. Diese Events zu definieren und umzusetzen geht schnell – sie zu testen dauert ewig!!!

3rd-Party-API Integration

Sie möchten Drittanbieter in Ihrer App nutzen wie etwa

  • Mailchimp für E-Mail-Marketing
  • Mailgun zum SMS versenden
  • Stripe oder Braintree als Zahlungsanbieter
  • Shopify für Commerce
  • Vimeo oder Youtube für Video
  • Zendesk oder Intercom für User Support
  • AdMob für Werbung
  • Google oder Apple Maps für Kartenfunktionen

Wir müssen also weniger programmieren und Sie zahlen weniger. Trotzdem erhöht jede Integration einer Drittanbieter-API die Komplexität Ihrer App und damit den Zeit- und Arbeitsaufwand für uns und damit die Kosten für Sie.

In-App-Purchases

Wenn Sie ein digitales Produkt oder – noch besser – ein Abonnement auf einem Smartphone verkaufen, verwenden Sie die Payment-Lösungen von Apple oder Google. Apples Lösung ist für iOS-Apps obligatorisch – einschließlich des 30% Cuts, den Apple dabei einstreift ;-).

Sie können digitale Produkte oder Abonnements verkaufen für

  • Videos
  • Musik
  • Bilder
  • Digitale Karten
  • Zugriff auf Funktionen oder Ebenen

Wenn Sie nicht-digitale Produkte verkaufen möchten wie physische Waren, Rabatte in physischen Geschäften, Kino oder Konzertkarten, brauchen Sie eine Zahlungslösung.

Payment

Sie könnten natürlich nur mit Apple Pay und Google Wallet arbeiten – easy. Aber das würde die meisten Nutzer ausschließen, die diese Zahlungslösungen noch nicht verwenden.

Für Kreditkartenzahlungen und ähnliches benötigen Sie einen Zahlungsanbieter wie Stripe, Shopify oder Braintree. Braintree ist übrigens der einzige Anbieter, der Paypal unterstützt. Diese Anbieter unterstützen „deutsche“ Zahlungsmethoden wie „Sofortüberweisung“, „Giropay“ usw. unterschiedlich gut. Wenn Sie nur Zahlung per Rechnung anbieten möchten, brauchen Sie diese Anbieter übrigens nicht.

Wollen Sie’s an die Spitze treiben und einen Multi-Vendor-Marktplatz wie Amazon aufbauen? Sprechen Sie mit uns. Wir haben genau das für einen Kunden gemacht, nur ein bisschen kleiner ;-). Aber wir sind so ziemlich die Einzigen, die das in Deutschland können.

Was passiert nach dem Launch Ihrer App?

Ihre App ist live. Herzlichen Glückwunsch! Können Sie nun Ihre Füße hochlegen? Leider nein ;-).

In der Regel kommen nun Ihre Stakeholder, Nutzer und Vorgesetzten mit einer Unmenge an Feature Requests und Verbesserungsvorschlägen zu Ihnen. Alle Apps, die wir bisher entwickelt haben, haben jedes Jahr dieselbe Summe ausgegeben, um diese neuen Funktionen zu entwickeln und die App zu verbessern. Braucht Ihre App ein bisschen Extra-Schub in puncto Marketing oder PR? Sprechen Sie mit uns! Wir teilen gerne unsere Erfahrung in App Store-Optimierung, Content-Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und einige unserer Growth-Hacking-Tools, damit Ihre App die Aufmerksamkeit erhält, die sie verdient.

Kontakt

Jetzt kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren