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Wartung & Hosting

Wartung und Hosting

Sobald Ihre App veröffentlicht ist, braucht sie zwei Dinge, um zu überleben: Das Backend muss gehostet werden. Und Sie müssen es pflegen.

Mit der Erfahrung aus über 60 Projekten können wir Ihnen helfen, die Kosten vorherzusagen, die Ihnen höchstwahrscheinlich dabei entstehen werden.

Hosting

Das Backend Ihrer App läuft auf Servern und diese Server kosten Geld. Vorbei sind die alten Zeiten, in denen Sie Ihre eigene Hardware kaufen oder anmieten mussten, in denen Sie eine eigene Kostenstelle und Administratoren dafür haben, die sicherstellen, dass Ihre Hardware richtig läuft.

Unsere Apps werden in der Cloud-Infrastruktur von Google (oder wenn Sie uns dazu zwingen, Amazon 😉 gehostet. Wir tun dies aus vier guten Gründen:

1. Einfachheit

  • Wir müssen keine einzelnen Server kaufen und betreiben.
  • Wir müssen uns nicht um Performance, Updates, Backups, Load Balancing oder Failover kümmern.
  • Wir müssen keine Administratoren für die Überwachung und Wartung dieser Systeme bezahlen.
  • Wir mieten einfach virtuelle Maschinen in der Infrastruktur von Google und zahlen nach Nutzung.

2. Kosten

Da Google unsere Apps in ihrer globalen Infrastruktur betreibt, zahlen wir nur einen Bruchteil der Kosten die anfallen, wenn wir sie selbst betreiben würden. Sie zahlen nur für die Ressourcen, die Sie tatsächlich nutzen. Wenn Sie also eine kleine App betreiben, die kaum Nutzer oder Einnahmen hat, bezahlen Sie so gut wie nichts. (Vor 10 Jahren haben wir übrigens auch unsere eigenen Server betrieben. Bitte erinnern Sie uns nicht daran 😉

3. Skalierbarkeit und Sicherheit

Die Systeme von Google sind auf Skalierbarkeit ausgelegt. Unabhängig davon, wie viele Millionen Nutzer Sie haben, skalieren die Systeme automatisch und nahtlos in die Höhe und fahren ebenso automatisch wieder zurück, sobald die Lastspitzen auf Ihrer App vorbei sind.

4. Kostenlose Services

Google stellt auf seiner Cloud-Infrastruktur eine Vielzahl an kostenlosen Diensten zur Verfügung, die wir in alle unsere Apps integrieren. Diese Dienste sind großartig und sollten Sie unbedingt mitnehmen. Einmal durften wir Google in einem Kundenprojekt nicht nutzen und haben die entstandenen Kosten berechnet: 10.000 Euro pro Monat. Diese Summe können Sie sinnvoller investieren.

Authentifizierung

Authentifizieren Sie Nutzer einfach und sicher.

Crashlytics

Priorisieren und beheben Sie Probleme mit leistungsstarken Crash-Reports in Echtzeit.

Performance Monitoring

Gewinnen Sie Einblicke in die Performance Ihrer App.

In-App Messaging

Sprechen Sie aktive Nutzer mit kontextuellen Nachrichten an.

Google Analytics

Erhalten Sie kostenlose und unbegrenzte App Analytics.

Predictions

Intelligente Nutzer-Segmentierung basierend auf ihrem vorhergesagten Verhalten.

A/B-Testing

Optimieren Sie Ihre App-Experience durch Experimentieren.

Cloud Messaging

Senden Sie zielgerichtete Messages und Notifications.

Remote Config

Ändern Sie Ihre App, ohne eine neue Version herauszubringen.

Hosting Kosten

Also, was kostet Sie der Spaß nun?

Eine einfache App, die im Wesentlichen aus Text und Bildern besteht, kostet Sie weniger als 100 € pro Monat. Wir geben die Hosting-Kosten entweder 1:1 an Sie weiter oder Sie können Ihr eigenes Konto haben, ganz wie Sie möchten.

Folgende Dinge könnten teuer für Sie werden:

Wenn Nutzer Daten in Ihr Backend schreiben dürfen

z.B. Likes, Kommentare, Fotos teilen

Das Schreiben und Speichern von Daten im Backend ist teuer, da Sie dafür Rechenleistung und Festplatten brauchen. Das Lesen von 100.000 Dateneinträgen aus einer Datenbank (stellen Sie sich Zeilen in einer Excel-Tabelle vor) kostet Sie nur 0,06 €. Das Schreiben derselben Einträge kostet Sie dreimal soviel.

Videos streamen

Wir verwenden den Anbieter „vimeo“ für solche Anwendungen. Dort bezahlen Sie nicht nach Traffic, sondern nur nach der Gesamtgröße Ihrer Videos. Das sind etwa 10 Euros im Monat pro Terabyte Video.

Große Dateien

z.B. Fotos oder Dokumente

Ein Gigabyte Speicherplatz kostet Sie 18 Cent. Traffic-Kosten 12 Cent. Wenn Sie also die nächste Dropbox oder Instagram bauen wollen, bedenken Sie: Ein iPhone X Foto ist etwa 6 Megabyte groß. Wenn Ihre Nutzer ein Foto pro Tag hochladen, sind das 356 Tage x 6 MB x 0,18 € / 1000 = 0,38 € pro Monat für die Speicherung nach einem Jahr, zweimal so viel nach zwei Jahren usw. Und das für jeden einzelnen Nutzer. Wenn Sie davon ausgehen, dass Ihre App 1000 Bilder pro Tag lädt, also 1000 Bilder x 6 MB x 0,12€ / 1000 = 0,72 € / Monat für Traffic.

Payment

Kreditkartenanbieter verdienen ihr Geld, indem sie eine prozentuale Provision auf alle Verkäufe erhalten. Je nachdem, welchen Zahlungsanbieter Sie gewählt haben, müssen Sie also bestimmte Abgaben leisten. Apple und Google fordern 30% Ihrer Umsätze, wenn Sie In-App-Käufe nutzen wollen – und das müssen Sie, wenn Sie digitale Produkte verkaufen. Wenn Sie physische Ware verkaufen, verlangen die Zahlungsanbieter 0,25 Euro + 2% von jedem Kauf. Die genaue Zahl variiert etwas je nach Anbieter, Ihrem Umsatzvolumen und den Zahlungssystemen, die Sie unterstützen möchten.

Personalisierung der App-Experience

d.h. durch Geo-Location oder konsumierten Content

Wenn Sie die Inhalte Ihrer App für Ihre Nutzer personalisieren möchten, sollten Sie 1-10 Cent pro Monat und Benutzer einkalkulieren. Diese personalisierten Darstellungen sind oft aufwändig und komplex im Backend, da wir sie nicht im Cache zwischen speichern können. Einfachere Personalisierungen von Gruppen wie „Nutzer in Berlin“ bekommen andere Inhalte als „Nutzer in München“ sind günstiger.

Mehr Details finden Sie auf unseren Partnerseiten:

https://firebase.google.com/pricing

https://cloud.google.com/appengine/pricing

https://vimeo.com/upgradehttps://stripe.com/pricing

Maintenance

Mit Software ist es ein bisschen wie mit Haustieren. Am Anfang steht der Kauf. Danach geht die Arbeit los ;-). Haustiere brauchen ein sicheres Zuhause, regelmäßig Nahrung und ein bisschen Liebe und Zuwendung, damit sie überleben. Das Gleiche gilt für Ihr Softwareprojekt.

Folgende Dinge können Ihre App kaputt machen, sobald sie live ist:

Hoher Anstieg des Traffics

Vielleicht wird Ihre App super erfolgreich und bekommt Millionen von Nutzern. Oder Ihre Nutzer tun Dinge in Ihrer App in einer Größenordnung, die Sie nicht erwartet haben. Systeme reagieren unterschiedlich je nach Datenaufkommen, Speicherkapazität und Komplexität der Daten. Ihre App könnte perfekt funktionieren mit 1000 Nutzern, die 10 Bilder pro Tag liken. Mit 500 Nutzern, die 100 Bilder pro Tag liken, könnte sie zusammenbrechen.

Apple oder Google bringen eine neue Version ihres Betriebssystems heraus

Apple und Google bringen zweimal im Jahr ein “Major Release” ihres Betriebssystems heraus und etwa 5 Mal im Jahr kleinere Updates. Die Änderungen darin sind meist radikal oder verursachen Fehler, sodass irgendetwas in Ihrer App nicht mehr funktionieren wird.

Neue Geräte

Neue Geräte haben manchmal neue Auflösungen oder Funktionen, die von Ihrer App noch nicht unterstützt werden.

Anderes Nutzerverhalten

Manchmal fangen Nutzer an, Dinge zu tun, die weder Sie, noch wir oder unsere Tester je erwartet haben. Zum Beispiel ein Smartphone bei einer bestimmten Ansicht im Querformat zu benutzen.

Unterschiedliche Daten im Backend

Manchmal tragen Kunden Daten im Backend ein, bearbeiten oder löschen sie, was sie nicht sollten und niemand sich vorstellen konnte.

Hacker-Angriffe

Jede unserer Apps mit mehr als einer Million aktiven Nutzern hatte mit Hacker-Angriffen zu tun, die Ihre Daten kompromittieren oder Ihr Backend in die Knie zwingen können. Wann immer unsere Systeme einen solchen Angriff erkennen, koordinieren wir sofort Gegenmaßnahmen.

Regulierungsänderungen

Denken Sie an die GDPR-Einführung im Jahr 2018. Wie viele haarsträubende Geschichten fallen Ihnen dazu ein?

Update auf Backend-Seite

Manchmal ändern oder entfernen API-Anbieter Funktionen im Backend, so dass wir reagieren müssen, um Ihr System am Laufen zu halten.

Probleme mit Drittanbietern

Wenn Sie darauf angewiesen sind, dass Drittanbieter Daten für Ihre App bereitstellen, wird das höchstwahrscheinlich zu Problemen führen. Das tut es immer. Sie werden nur bemerken, dass die App nicht funktioniert. Danach brauchen Sie jemanden, der sich auf Fehlersuche begibt und diese mit dem Drittanbieter koordiniert.

Unser Maintenance-Paket

Im Rahmen unseres Wartungsvertrags bieten wir folgende Dienstleistungen an:

  • Monitoring
  • SLA
  • Bugfixes
  • Updates
  • Consulting

Um sicherzustellen, dass Sie alle diese Szenarien bedacht haben, sollten Sie bei Ihrer App-Kalkulation ein jährliches Wartungs- und Hosting-Budget mit einplanen. Aus unserer Erfahrung aus über 80 entwickelten Apps empfehlen wir unseren Kunden, 20% der ursprünglichen Entwicklungskosten der letzten 12 Monate als Wartungs- und Hosting-Puffer zu ergänzen.

Wir empfehlen zumindest eine Reaktionszeit von einer Woche für Frontend-Bugs. Dazu stellen wir einen Entwickler pro Plattform für einen Tag exklusiv für Sie bereit, der Dinge reparieren oder sogar kleinere Features implementieren kann. Das sind 6 Stunden x 4 Wochen x 120 Euro = 2.880 Euro pro Monat und Plattform.

Bei Backend-Problemen reagieren wir innerhalb von 24 Stunden (während der Geschäftszeiten) und halten ein fest zugewiesenes Support-Team für Sie bereit für 10.000€ pro Monat bereit. Damit sind Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen alle Eventualitäten gewappnet. Wir werden diese Gebühr alle paar Monate mit Ihnen abstimmen und bei Bedarf nachjustieren.

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